Patentiere 

Flora
Letzte Woche bekam ich einen Anruf eines guten Freundes, der mir folgendes mitteilte:
Eine riesige Kaltblutstute soll am nächsten Montag in die Wurst !!!!
Nicht, weil sie krank wäre oder sonst irgendwelche Macken hätte. Nein, der Besitzer ist in großen Geldnöten und er muß dieses Pferd zum Schlachter geben, damit er 1300 €  mehr in seinem Geldbeutel hat, um weiter zu leben.
Ich weiß, dass es diese Fälle hundert und tausendfach jede Woche in Deutschland und in anderen Ländern gibt.
Aber -- nur eines dieser zum todgeweihten Tiere konnte ich aufnehmen, weil Fanny einen Platz bei uns frei gemacht hat !!!!
Das Geld hab ich mir geliehen und ich weiß noch nicht, wie ich es zurückzahlen kann.
Dennoch weiß ich,  dass es das Vermächtnis von Fanny war, dass es einem weiteren Pferd  ermöglicht ist ---einfach nur zu leben !!! Und zwar hier auf unserem Gnadenhof !!
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Amanda
Die kleine Ente Amanda stammt ursprünglich aus einer Geflügelmastanlage, aus der sie zusammen mit einigen Artgenossen in einer Nacht- und Nebelaktion befreit wurde. Im Gegensatz zu ihren Artgenossinnen, die einfach nur ihr neues Leben in der Freiheit genießen, besteht Amanda auf Familienanschluß. So ist sie stets dabei, wenn sich das Familienleben – wie jetzt im Sommer – draußen abspielt. Neugierig schaut sie in Teller und Gläser und nimmt auch gerne mal einen Bissen vom Frühstücksbrot. Ihr Mittagsschläfchen gönnt sie sich auf unserer Couch, und sie läßt sich auch durch die Haushunde nicht vertreiben. Nur ab und zu macht sie einen Abstecher an den nahegelegenen Bach, um sich zum Schwatz mit den Kolleginnen zu treffen. Anschließend läßt sie sich auf der Sofalehne trocknen und wartet auf neue Leckerbissen und ein paar Streicheleinheiten. Was für ein Entenleben !  Kontakt

 

 

 



 

Lili
Gerade erst 7 Monate alt, ist Lili und dennoch schon hat sie schon viel Leid erfahren. Die Schäfer-Labradorhündin wurde als neugeborenes Hundebaby einfach in den Müll geworfen. Wäre sie nicht von tierlieben Menschen entdeckt worden, wäre ihr Leben schon zu Ende gewesen, bevor es richtig angefangen hat. Mit viel Mühe und Aufwand wurde die Kleine mit der Flasche großgezogen und kam im Alter von 3 Monaten zu uns. Leider stellte sich in der letzten Zeit heraus, daß sie Probleme mit der Hüfte hat. Nun bleibt es abzuwarten, ob sie operative Hilfe braucht oder ob sich das Ganze im Laufe der Zeit auswächst. Lili ist sehr lebhaft und verspielt. Sie würde am liebsten den ganzen Tag nur herumtoben. Deshalb tut es uns in der Seele weh, wenn sie sich mit einem leisen Jammern auf einen Schlafplatz begibt und nicht mehr weiterspielen kann, weil sie Schmerzen hat. Wir können nur abwarten und für sie da sein, falls sich ihr Hüftproblem verschlimmern sollte und sie operiert werden muß.  Kontakt

 

Fizzy
ist inzwischen fast 2 Jahre alt und lebt seit seinem Babyalter bei uns. Das kam so: Eine Freundin von uns hatte eine trächtige Katze aufgenommen und die Kleinen liebevoll großgezogen. Eines Tages erzählte sie mir unter großem Gelächter, daß bei den Babies wohl ein "großer Held" dabei wäre. Immer wenn sie den Staubsauger anstellen würde, würde die ganze Rasselbande blitzschnell unter Schränke und Truhen kriechen, bis auf eines der Geschwister. Das hätte nämlich keine Angst vor dem lauten Gerät und würde sich draufsetzen und sich spazierenfahren lassen. In mir keimte ein erster Verdacht auf und als ich hörte daß der kleine Held ein schneeweißes Katerchen war, wußte ich Bescheid. Nach einem ersten Test war klar, daß das weiße Katerchen taub auf die Welt gekommen ist. Auf so ein Tier muß man natürlich besonders aufpassen. Deshalb lebt er jetzt hier bei uns im Haus, zusammen mit 6 Hunden und weiteren 2 Katzen.  Kontakt

 

Duggy Duggy
ist ein Minischwein, seines Zeichens mit Stammbaum vom Züchter und war einmal "schweine"teurer. Leider rettete ihn all dies nicht davor, abgegeben zu werden. Nachdem er seiner Familie deren "heiligen" Rasen weitestgehend ruiniert hatte und sich auch Nachbarn über die schweinischen Grunzgeräusche aufgeregt hatten, schritt der Vermieter ein, und das hieß das Aus für Duggy. Nun lebt er hier bei uns in Frankreich und wir haben eine riesen Freude an dem kleinen Kerl. Mangels gleichwertigen Artgenossen - die Hängebauschweine wollten sich nicht mit ihm anfreunden - schloß er sich nun dem Haushunde-Rudel an. Wir gehen sogar zusammen spazieren und Duggy spielt auf der Wiese mit den Hunden und saust mit ihnen hin und her.
Da er sich offensichtlich zwischenzeitlich selbst für einen Hund hält, frißt er am liebsten Hundefutter, was ich natürlich versuche zu unterbinden. Er schläft in einer Hütte mit Stroh, in der er schon so manches "gebunkert" hat. So klaut er aus den Hundekörben jeweils immer die Decken und schleppt diese in seine Behausung. Falls einer der Hunde dagegen protestiert gibt es auch mal einen Zwick in vorwitzige Nasen. Er leidet nicht gerade unter mangelndem Selbstvertrauen unser Duggy. Aber wir sind wirklich glücklich, daß wir ihn haben. 
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Pepper
ist inzwischen 4 Jahre alt. Wir haben sie ihm Fohlenalter übernommen, da sie geschlachtet werden sollte.
Sie hatte sich bei einem Sturz das Becken gebrochen und man befürchtete dass das Pferdchen nie reitbar - und damit wertlos - werden würde. Peppi - wie wir sie nennen - ist eine Mischung aus Araber und Apalooser und sie hat sich gut von ihrer schweren Verletzung erholt. Da sie bei uns nicht "reitbar" sein muss, darf sie ihr Leben einfach nur in unserer kleinen Herde genießen. Seit einiger Zeit wird sie spielerisch etwas gearbeitet, damit sie den Umgang mit Menschen lernt. Anfangs war sie etwas eigensinnig, inzwischen macht ihr die Bodenarbeit aber zusehends Spaß und sie bemüht sich, alles richtig zu machen.
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James

Sir James
Eigentlich heisst er "Sir James", denn er ist von aristokratischer Abstimmung. Als reiner English- Setter und somit sogenannter Rassehund hat er dieses zusätzliche Attribut selbstverständlich verdient. James stammt aus einem Athener Tierheim, ist ca. 4 Jahre alt und eigentlich hatten wir nicht gedacht, Probleme mit seiner Vermittlung zu haben.
Nachdem wir noch glücklich über seine Platzierung waren, mussten wir dann aber einigermaßen fassungslos zur Kenntnis nehmen, dass dieser eigentliche "Dödelhund" doch auch eine "dunkle" Seite hat. Leider hat er den "Hundehüter" gebissen, so dass genäht werden musste. So ein Hund muss damit als "unvermittelbar" eingestuft werden, da kein Tierschutzverein es sich leisten kann, evtl. Regressansprüche zu übernehmen.
Da man nun einen solchen Hund aber ja auch nicht einfach wegdiskutieren , sprich einschläfern will, solange man selbst mit ihm klar kommt, wollten wir James die Chance geben, sich bei uns einzuleben. Diese hat er bisher genutzt. Er war bis jetzt freundlich zu Mensch und Tier und hat keinerlei Aggressionen gezeigt. Wir wünschen uns, dass James bei uns die guten Seiten seines Charakters lebt und wir ihn somit lange genießen dürfen.
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Lulu
Sie ist eine ganz spezielle Hündin, denn sie ist nicht nur Hund sondern auch Wolf. Im ersten Winter, als Marion und Michael in die Vogesen gezogen sind, kamen Wölfe bis zum Haus. Und das Ergebnis war Lulu.
Wie es so üblich ist für einen Wolf, kann Lulu nicht bellen sondern heulen...Sie macht Ihrem Blut wirklich alle Ehre.
Wenn man ihr ganz tief in die Augen schaut, erkennt man den Wolf in ihr. Sie ist wirklich eine sehr liebe Hündin, doch man darf nicht vergessen, dass in ihr ein Stückchen Wolf schlummert. Kontakt

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Stand: 01. Februar 2008 14:05:02